Logo Landesverband Aphasie und Schlaganfall Baden-WÜrttemberg e.V.
Landesverband Aphasie und Schlaganfall Baden-WÜrttemberg e.V.
Logo Mann nach Schlaganfall

Rückblicke

 

Kurzbericht zum 10. Seminar Junge Aktive Aphasiker in der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein vom 13.09.2018 bis 16.09.2018 mit 55 Teilnehmern incl. Betreuer und Referenten.

Wie in allen Seminaren des Landesverbandes Aphasie und Schlaganfall Baden-Württemberg e. V. ist es unser Ziel den Teilnehmern die Möglichkeit zugeben, für sich persönlich unterschiedliche Methoden kennen zulernen und auszuprobieren, um sein Leben mit der Behinderung zu gestalten und zu verbessern. Außerdem sind die Seminare eine Plattform, in der sich Menschen austauschen und gegenseitig motivieren können.

Die angebotenen Schnupperkurse und ein Gesundheitsworkshop zeigte den Teilnehmer auf die unterschiedlichsten Arten sich zu entspannen, Problemlösungen zu finden um Schmerzen zu bewältigen, aber auch eine Anleitung wie man Ängste und Depressionen in Eigenregie in den Griff bekommt.

In einem Halbtagesworkshop der Feuerwehr wurde den Teilnehmern Verhaltensweisen in Notsituationen anhand von Videos und praktischen Übungen aufgezeigt.

Ein Logopädie-Workshop „Aktiv und mittendrin“, der in dieser Art zum ersten Mal angeboten wurde, kam bei allen Beteiligten sehr gut an. In einer kurzen Präsentation zeigten die Teilnehmer, wo sie aktiv sind. Ob Hobby, Urlaub, Beruf- jedes Thema war willkommen. Internet und Powerpoint standen zur Verfügung und so gab es am Ende jede Menge erstaunlich gute Vorträge unserer Aphasiker.

Gerade bei mit Schlaganfall und Aphasie gehandicapten Menschen ist Sport und Bewegung besonders wichtig. Bei einem computergesteuerten „Pinguintraining“ wurde nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch die Ausdauer und eine schnelle Reaktion geübt.

Im Außenbereich der Tagungsstätte konnten wir dank des guten Wetters viele Aktivitäten wie Boule, Wikinger Schach und Übungen mit einem Ball an der Gummischnur anbieten. Diese Maßnahmen zeigen den Behinderten auf, dass man auch mit Handicap, trotz Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht, trotz Gesichtsfeldeinschränkung und als ehemaliger Rechtshänder mit der linken Hand jetzt werfen muss, durchaus noch am „normalen Leben“ teilnehmen kann. Auch bei all diesen Aktivitäten ist natürlich auch die Kommunikation untereinander ein sehr wichtiger Aspekt.

Eine kleine Wanderung und Nordic Walking diente als praktische Übung, auch mit Gehbehinderung, Hindernisse und Einschränkungen zu überwinden und seine Gangsicherheit wieder zu finden.

Unsere Combo „Barrierefrei“ hat zum Tanzen und mitsingen am Abend eingeladen. Beim Tanzen wurden Emotionen freigesetzt und den Bewegungen waren keine Grenzen gesetzt.

Bei einem Grillabend, den wir leider nicht im Freien verbringen konnten wurden uns
dann Märchen erzählt, die mit Harfenklängen begleitet wurden, das sorgte so für einen
sehr harmonischen Tagesausklang.

Gruppenanwendungen, wie Scrabble und Gehirnjogging wurden gerne angenommen,
auch um die eigene Sprache zu verbessern.

Ein gelungenes 10. JAA Seminar, indem die Teilnehmer wieder viel Neues, aber auch Altbekanntes ausprobieren konnten, aber vor allem sich untereinander helfen, informieren, beistehen und motivieren konnten.

Bei der AOK Baden-Württemberg möchten wir uns rechtherzlich bedanken, durch ihre Fördergelder konnte das Seminar für Junge, Aktive Aphasiker und deren Angehörigen
stattfinden.

Einen Dank gebührt auch den Referenten, unserer Combo und dem Seminarteam und nicht zuletzt unseren Teilnehmern.

„Herzlichen Dank“

Iris Schwarz
Schriftführer






3. Sporttag am Samstag, den 21. Juli 2018

„Dabei sein ist alles!“

Unter diesem Motto trafen sich die Sportler des Landesverbandes Aphasie und Schlaganfall Baden-Württemberg zum 3. Sporttag für Aphasiker, Schlaganfallbetroffene und Angehörige auf dem Sportplatz in Ilsfeld.

Der Wettergott meinte es gut und so hörte der Regen gerade rechtzeitig auf.
Mit der Musik der Sportschau eröffneten unsere Moderatoren, die Eheleute Siegel und Dr. Franz Bihr, Vorsitzender des LV, den Wettbewerb.

50m Gehen (mit und ohne Stock oder mit Rollator) war die erste Disziplin, die auf dem Programm stand, dann folgte Kugelstoßen und Weitsprung aus dem Stand oder mit Anlauf. Besonders der Weitsprung kostet viele Teilnehmer eine große Überwindung und großen Mut aufgrund der Halbseitenlähmung und des mangelten Gleichgewichtssinn, aber unter den Beifallstürmen der vielen, vielen Zuschauer wurden wieder tolle Ergebnisse erzielt.

Nachdem sich alle in der Mittagspause gestärkt oder sich beim Tanzen mit unserem Live-Musiker Dr. Uwe Beiwinkler erholt hatten, ging es mit Nordic-Walking, Liegefahrrad-Wettbewerb, Laufen und Ballweitwurf weiter.
Diese Disziplinen fanden zum Teil bei Regen statt, doch keiner der Sportler ließ sich dadurch abhalten.

Einige Sportler hatten ihren eigenen Fan-Club (Familie) dabei und erzielten dadurch natürlich persönliche Bestleistungen.

Eine 4x 100 m Staffel bei der noch mal alle Teilnehmer ihr Bestes gaben bildet den
Abschluss der gelungen Veranstaltung.

Jedem Aktiven wurde noch eine Urkunde mit seinen erzielten Ergebnissen überreicht und natürlich gab es nur Sieger.

Auch 2019 wird es wieder ein Sporttag geben, da waren sich alle einig.

Wie sagte schon Wilhelm Busch:

„ Es ist ein lobenswerter Brauch, wer Gutes Bekommt, der bedankt sich auch!“

Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern vom ABI, der Bernd-Blindow-Schule und dem Landesverbandes die zum Gelingen des Sporttages beigetragen haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die AOK Baden-Württemberg, die durch ihre Fördergelder den Sporttag möglich werden ließen; D A N K E

Iris Schwarz
Schriftführer-





   
50m Gehen                                                           Kugelstoßen

   
Stand-Weitsprung                                                 Weitsprung

   
Mittagessen                                                           Nordic Walking

   
Radrennen                                                            50m Laufen


Ballwurf

32. Familienseminar in Herrenberg vom 31.05. – 03.06- 2018

Beim 32. Familienseminar lag der Schwerpunkt wieder darin den Betroffenen und deren mit betroffenen Angehörigen, die Möglichkeit zu geben verschiedene Angebote zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, in ganztägigen Workshops, Referaten und Übungseinheiten kennen zulernen und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

.Erstmals lag die gesamte Vorbereitung und Durchführung des Familienseminars in den Händen eines Seminarteams aus Schlaganfallbetroffenen und Aphasikern, was eine große Herausforderung darstellte.

Das Seminarteam setzt auf altbewährte Seminarinhalte, aber auch neue Angebote wie etwa das Pinguintraining, ein computergestütztes Training bei dem nicht nur die Beinmuskulatur trainiert wird sondern auch das Gleichgewicht und die Konzentration

Beim Malen mit Aquarellfarben, beim Arbeiten mit Ton, marmorieren und zusammenbauen von kleinen Säulen und deren Lackierung konnte aufgezeigt werden wie Motorik trainiert werden kann und manch erstaunter Teilnehmer erkannte, dass er auch mit Halbseitenlähmungen durchaus in der Lage ist noch handwerkliche Tätigkeiten auszuführen; besonders beliebt in diesem Jahr war die Herstellung eines Traumfängers was großes Improvisationstalent erfordert, wenn man diesen mit nur einer Hand und dann noch als Rechtshänder mit Links erstellen soll.

Musik, Singen mit und ohne Instrumental-Begleitung, aktivem Improvisieren (Klangschalen), Klangwiege, Feldenkrais eine Methode zur Bewegung und Körperwahrnehmung, Lu Jong eine tibetanische Bewegungslehre sind fester Bestandteil im Familienseminar.

Sport nach Schlaganfall, eine geführte Wanderung, Übungen mit einem Therapieball, Nordic-Walking und Entspannungsmassagen dienten ebenso dazu den Schlaganfallbetroffenen und Angehörigen Ansatzpunkte aufzuzeigen, wie eine mögliche Eigentherapie zu Hause aussehen könnte.

Im Vortrag des Deutschen Roten Kreuzes „Was tun im Notfall“ wurde den Aphasiker und Schlaganfallbetroffenen die Angst genommen bei einem Notfall nichts oder das Falsche zu tun. Von Reanimation bis zum Absetzen eines Notrufs bei Sprachstörung konnte alles geübt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Sprachtraining. Sprache lernen mit spielerischen Ansätzen, Sprachtraining am Computer mit unterschiedlichen Programmen, Gehirnjogging, Kommunikationstraining und Konzentrationstraining unterschiedlicher Ansätze, die alle dazu dienen können die Lebensqualität eines Aphasikers und dessen Angehörigen zu verbessern und gleichzeitig eine Hilfe zur Selbsthilfe zu sein.

Auch EMDR zur Eigenbehandlung von Ängsten, Schmerzen, Depressionen und Blockaden in Einzel- und Gruppensitzungen wurde angeboten und sehr gerne angenommen.

Ein absolutes Highlight war am Freitagabend die Aufführung unserer Theatergruppe, mit ihrem selbst erarbeiteten Stück „Mord im Kloster“. Menschen mit einer Sprachstörung, mit Halbseitenlähmung, mit Konzentrationsstörungen und, und… auf der Bühne mit Kostümen und einem selbst gearbeiteten Bühnenbild, mit selbst erdachten Texten und einem Mut der unser aller Bewunderung verdient.

Tanzen mit Gruppentanz für Angehörige ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Familienseminars und ermöglicht den Mitbetroffenen Angehörigen eine kleine Auszeit von der Betreuung ihrer betroffenen Partner/innen.

Die Fotoschau und Fotoimpressionen vom 2. Sporttag des Landesverbandes moderiert von unserem Vorstandsmitglied Joachim Müller einem ehemaligen Profifußballer und stark betroffenem Aphasiker, fanden großen Anklang und zeigte allen Teilnehmern eindrucksvoll welche sportlichen Möglichkeiten auch mit Schlaganfallfolgen noch versucht werden können.

Mit der Combo“ Barrierefrei“, bestehend aus Betroffenen und Angehörigen, die sich bei einem der vergangenen Familienseminare gebildet hat, wurde der Bunte Abend mit Sketschen und einem Gewinnspiel ein voller Erfolg. Auf der Tanzfläche drängten sich die Teilnehmer, jeder bewegte sich zur Musik nach seinen Möglichkeiten. Einschränkungen, Behinderung, Alter, Geschlecht spielte keine Rolle. Emotionen wurden abgebaut, Alltagssorgen und Krankheit traten für kurze Zeit in den Hintergrund.

Die Teilnehmer des Familienseminars fühlten sich fast wie in einer Großfamilie. Bei den Gesprächen zwischen den Anwendungen und an den Abenden wurden Erfahrungen ausgetauscht und Probleme besprochen. Das freie Reden und die Selbstverständlichkeit mit der man sich untereinander half waren für die Erstteilnehmer eine ganz neue Erfahrung, für die anderen schon eine Selbstverständlichkeit.

Das schöne Wetter ließ intensive Gespräche auch im Hotelgarten zu. Gegenseitiges Motivieren und Mutmachen auch die positiven und schönen Seiten des Lebens zu sehen, trotz Krankheit und Behinderung, sind enorm wichtig.

Wie in allen Seminaren des Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. so auch hier beim Familienseminar, ist es unser Ziel, den Menschen mit Schlaganfall und Aphasie und deren Angehörigen nicht zu therapieren, sondern unterschiedliche Methoden aufzuzeigen und kennen zu lernen, die es ihnen ermöglichen für sich persönlich den richtigen Weg zu finden, ihr Leben mit der Behinderung zu gestalten und zu verbessern.

Das 32. Familienseminar, da waren sich alle einig, war ein großer Gewinn, nicht zuletzt dank der wieder sehr guten Betreuung der Teilnehmer durch unsere Betreuer und Referenten und der Mitarbeiter des Tagungshotels der Evangelischen Diakonieschwesternschaft in Herrenberg.

2019, so hoffen die Teilnehmer, wird man sich beim 33. Familienseminar wieder sehen!

Bedanken möchten wir uns bei der AOK Baden-Württemberg, die durch ihre Förderung dieses Projektes das 32. Familienseminar ermöglichte.

Iris Schwarz
Schriftführerin



Neues Theaterstück unserer Theatergruppe

Einen offensiven Umgang mit der Wortfindung beweist zum wiederholten Male die hervorragende Theatergruppe aus unserem Landesverband Aphasie und Schlaganfall Baden-Württemberg e.V. Die Theatergruppe besteht aus Menschen mit Aphasie und ihren Angehörigen und ist im Moment wieder mit einem neuen Theaterstück am Start. Vorgeführt wurde dieses neue Stück Anfang Juni 2018 beim Familienseminar des Landesverbandes in Herrenberg. Die zahlreichen Zuschauer bekamen einen gigantischen Auftritt zu sehen. Alle Kostüme sind von den Akteuren selbst gefertigt und auch das Stück ist gemeinsam erarbeitet worden. Der nächste Auftritt der Theatergruppe ist für den 22. Juli 2018 – beim SHG-Aktionstag auf der Landesgartenschau in Lahr – geplant.





9. Seminar Junge/Aktive Aphasiker in der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein vom 03.- 06.09.2017 mit insgesamt 43 Teilnehmern

Wie in allen Seminaren des Landesverbandes ist es unser Ziel den Teilnehmer die Möglichkeit zugeben, für sich persönlich unterschiedliche Methoden kennen zulernen und auszuprobieren, um sein Leben mit der Behinderung zu gestalten und zu verbessern. Außerdem sind die Seminare eine Plattform, in der sich Menschen mit Handicap austauschen und gegenseitig motivieren können.

Die angebotenen Schnupperkurse reichten von Lung Yong Yoga, eine tibetanische Bewegungslehre über Jin Shin Jyutsu, die heilende Wirkung der Hände bis zu EMDR mit einer Anleitung zur Eigenanwendung bei Ängsten und Depressionen, sowie Entspannungsmassagen.

Mit einem Halbtagesworkshop des DRK wurde den Teilnehmer aufgezeigt wie sie bei Notfällen Erste Hilfe leisten und trotz ihrer Sprachbehinderung einen Notruf absetzen können.

Auch bestand die Möglichkeit ein Robotik gestütztes Gangtraining kennen zu lernen, was vielen Teilnehmern, so noch nicht bekannt war. Die Ergebnisse waren sehr überraschend und im Gangbild der Teilnehmer sehr positiv erkennbar.

Das schöne Wetter ließ auch viele Outdoor Aktivitäten wie Boccia, Wikinger Schach und das Üben mit einem Ball an der Gummischnur zu. Diese Maßnahmen zeigen den Behinderten auf, dass sie auch mit Handicap noch durchaus in der Lage sind an einem „normalen Leben“ teilzunehmen, trotz der Schwierigkeit das Gleichgewicht zu halten oder als ehemaliger Rechtshänder mit der linken Hand zu werfen.

Am Montagabend wurde uns das Abendessen vom Koch am Grill auf der Terrasse serviert und anschließend gab es eine Videoshow eines Betroffenen über Südafrika, beim gemütlichen Beisammensein wurde gemeinsam gesungen, viel gelacht und man konnte für kurze Zeit seine Behinderung vergessen.

Eine kleine Wanderung diente als praktische Übung auch mit Gehbehinderung Hindernisse und Einschränkungen zu überwinden, auch eine Schnupperstunde in Nordic Walking soll helfen Gangsicherheit wieder zu finden und durch sportliche Aktivität die Gesundheit zu verbessern.

Unsere landesverbandseigene Combo (bestehend aus Betroffen und Angehörigen) hat uns einen bunten Abend, mit Tanzen und gemeinsamem Singen beschert. Beim Tanzen wurden Emotionen freigesetzt und den Bewegungen waren keine Grenzen gesetzt.

Gruppenanwendungen wie Scrabble und Gehirnjogging wurden trotz Aphasie sehr gerne als Möglichkeit gesehen, die eigene Sprache zu verbessern. Auch die Gesprächskreise für Angehörige und Betroffene wurden für den Austausch und die Motivation gerne angenommen.

Insgesamt kann man sagen war es ein sehr harmonisches, gelungenes Seminar, in dem die Teilnehmer viel neues ausprobieren, aber vor allem sich untereinander helfen, informieren, beistehen und motivieren konnten.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei der AOK Baden-Württemberg, die durch Ihre Fördergelder dieses Seminar für Junge Aktive Aphasiker und deren Angehörigen erst möglich werden ließ.



Iris Schwarz
Schriftführerin

Der Landesverband Aphasie und Schlaganfall Baden-Württemberg e.V. veranstaltete am 22. 07. 2017 den 2. Sporttag für Aphasker-, Schlaganfallbetroffe und Angehörige unter dem Motto „GUT IST, WAS GUT TUT“ auf dem Sportplatz in Ilsfeld.

Der Sporttag des LV hatte sich herumgesprochen und so hatten sich mehr als 30 Aktive angemeldet. Andere kamen nur zum Zuschauen vorbei und waren dann so begeistert, dass sie spontan an den Wettkämpfen teilnahmen.

Wie im Vorjahr konnten sich die Teilnehmer in den Disziplinen Laufen, Gehen, Nordic Walking, Liegefahrrad, Weitsprung, Standweitsprung, Ballwurf und Kugelstoßen messen.

Schon beim ersten Wettkampf 50m Gehen ( mit und ohne Stock ) zeigte sich, dass mancher Teilnehmer im Vorfeld trainiert hatte und es wurden unter dem Beifall und den Anfeuerungsrufen Aller, neue, eigene Bestmarken aufgestellt.

Mit Feuereifer ging es dann weiter mit Kugelstoßen, Weitsprung und Standweitsprung. Besonders das Abspringen mit Halbseitenlähmung ist eine große Herausforderung für unsere Sportler, aber auch diese Disziplin wurde mit Bravour gemeistert.

Während den Wettkämpfen wurden die Sportler, mit Kamera und Drohne, von einem Filmteam des Bundesverbandes Aphasie (BRA) aus München, die einen neuen Informationsfilm erstellen, gefilmt.
Zur Mittagspause unterhielt uns ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des LV mit flotter Musik und es wurde mitgesungen und sogar getanzt.

Auch der Wettergott beteiligte sich am Sporttag mit heftigem Starkregen mit Blitz, Donner und Hagel. Zum Glück hatten die Helfer vom Abi ein Zelt für uns aufgestellt und so geschützt konnte das kurze Wetterintermezzo uns und der guten Stimmung nichts anhaben.

Gestärkt ging es weiter. Das Rennen mit den Liegefahrrädern fand aber auf Grund des Wetters und aus Sicherheitsgründen auf der Aschenbahn rund um den Sportplatz statt.

Ballweitwurf und eine 4x50m Staffel bildeten den Abschluss des wunderschönen, erfolgreichen, aber auch anstrengenden 2. Sporttages des LV.

Unser Dank gilt allen Organisatoren die zum Gelingen dieses Sportfestes beigetragen haben, der Fußballjugend (ABI) für ihre Unterstützung bei der Bewirtung, der Zeitnahme und ihrem gesamten Engagement, Herrn Jürgen Friedrich für seine Rundumbetreuung vor und während des Sporttages, den Eheleuten Siegel für ihre mitreisende Moderation und ihrer Hilfe, den Eheleuten Grimm die im Kiosk und auf dem Sportplatz für uns gesorgt haben, unserem Musiker Dr. Beiwinkler, Heidi Sixt und Hans-Jürgen Bauer stellvertretend für die freien Mitarbeiter des LV, dem Vorstand, den Besuchern, den Angehörigen und nicht zuletzt unseren Sportlern.

Herzlichen Dank!

Natürlich vergessen wir auch nicht unsere Sponsoren und die AOK Baden-Württemberg die durch ihre Fördergelder den Sporttag möglich werden ließen, danke.



Iris Schwarz
Schriftführerin

Sporttag 2017, ein Film von Joachim Müller




Familienseminar im Tagungshotel der Evangelischen Diakonieschwesternschaft
in Herrenberg vom 15. – 18.06. 2017 mit insgesamt 93 Teilnehmern
und 15 Therapeuten.

Bereits im Vorfeld wurden wir von der Anzahl der Anmeldungen förmlich überrannt. Die 20 Erstteilnehmer überwiegend Ehepaare zeigen klar wie wichtig das Familienseminar für Menschen mit Schlaganfall und Aphasie und deren Angehörigen ist.

Beim therapeutischen Malen mit Aquarellfarben, bei der Ergotherapie mit tonen, marmorieren und zusammenbauen von kleinen Säulen wurde die Motorik trainiert und manch erstauntem Teilnehmer wurde gezeigt, dass auch mit Halbseitenlähmen er durchaus in der Lage ist noch handwerkliche Tätigkeiten auszuführen.

Musiktherapie mit Singen mit Instrumentalbergleitung, aktives Improvisieren (Klangschalen), Singen mit Kreistänzen, Physiotherapie mit Gangrobotik und motorischer Rehabilitation,

Feldenkrais eine Methode zur Bewegung und Körperwahrnehmung, Lu Jong eine tibetanische Bewegungslehre sind fester Bestandteil im Familienseminar.

Sport nach Schlaganfall, eine Wanderung, Übungen mit einem Therapieball, Nordic Walking und Entspannungsmassagen, ein Vortrag der Polizei über Trickbetrügerei an der Haustür waren ebenso im Angebot, wie auch eine Stadtführung im Sitzen damit auch schwer Gehbehinderte bzw. Rollstuhlfahrer die Stadt Herrenberg und Umgebung kennen lernen durften.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Sprachtraining. Logopädie für leichte und schwere Aphasie, Sprachtraining am Computer, Gehirnjogging und Kommunikationstraining mit einem Psychologen.

Auch EMDR zur Behandlung von Ängsten, Schmerzen, Depressionen und Blockaden in Einzel.- und Gruppensitzungen wurde angeboten und sehr gerne angenommen.

Mit der Combo“ Barrierefrei“ bestehend aus Betroffenen und Angehörigen, die sich bei einem der vergangenen Familienseminare gebildet hat, mit Sketschen und einem Gewinnspiel wurde der Bunte Abend ein voller Erfolg. Auf der Tanzfläche drängten sich die Teilnehmer, jeder bewegte sich zur Musik nach seinen Möglichkeiten, Einschränkungen, Behinderung, Alter, Geschlecht spielte keine Rolle. Emotionen wurden abgebaut, Alltagssorgen und Krankheit traten für kurze Zeit in den Hintergrund.Die Teilnehmer des Familienseminars fühlten sich fast wie in einer Großenfamilie.

Bei den Gesprächen zwischen den Anwendungen, wurden Erfahrungen ausgetauscht und Probleme besprochen. Das freie Reden und die Selbstverständlichkeit mit der man sich untereinander half waren für die Erstteilnehmer eine ganz neue Erfahrung, für die anderen schon eine Selbstverständlichkeit.

Das schöne Wetter ließ intensive Gespräche, auch im Hotelgarten zu. Gegenseitiges Motivieren und Mutmachen auch die positiven und schönen Seiten des Lebens, trotz Krankheit und Behinderung zu sehen, sind enorm wichtig.

Das 31. Familienseminar, da waren sich alle einig war ein großer Gewinn, nicht zuletzt dank der wieder sehr guten Betreuung im Tagungshotel der Evangelischen Diakonieschwesternschaft in Herrenberg.

Herzlichen Dank an die AOK Baden-Württemberg, die durch ihre Fördergelder dieses Seminar möglich gemacht hat.



Iris Schwarz
Schriftführer

Seminar Junge Aktive Aphasiker in der Evangelischen Tagungsstätte
Löwenstein vom 01.- 04.09.2016

Die Therapieinhalte beim Seminar für Junge Aktive Aphasiker waren größtenteils körperbezogene Angebote und Sprachtherapie mit komplexen Übungen auf Schriftebene für leichte und Sprachverständnisübungen auf Wort und Satzebene für schwere Aphasie.

Ergänzend kamen hinzu Lu-Jong-Joga, eine tibetische Bewegungslehre mit Dehnübungen und Meditation, Wohlfühlmassagen, Lach-Yoga und Nordic Walking.

Wanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und eine geführte Stadtführung in Weinsberg, wurden sowohl von Angehörigen wie auch Betroffenen gerne angenommen.

Eine Märchenerzählerin mit Harfe lud am Abend zum Zuhören, Entspannen und Meditieren ein.

Sprachtherapie am Computer, Gehirnjogging und Gespräche mit einem Psychologen für Angehörige und Aphasiker waren weitere Angebote.

Das schöne Wetter ließ Aktivitäten, wie therapeutisches Wikinger Schach und Boule im Freien zu. Diese Spiele fordern Höchstleistungen im Bereich Gleichgewicht, Koordination und Konzentration von den betroffenen Spielern, aber in einer Art und Weise, die allen Mitspielern und auch den Zuschauern großen Spaß gemacht hat.

Auch bei diesem Seminar waren neue Teilnehmer dabei, die sich in der fast familiären Atmosphäre des Seminars sehr wohl fühlten. Körperliche und sprachliche Probleme treten in den Hindergrund, Hilfe untereinander ist selbstverständlich und in vielen Gesprächen war der Erfahrungsaustausch und die Fortschritte in der Therapie Hauptthema.

Ein besonderes Highlight dieses Seminars war der Grillabend, mit Openairfilm über eine Trekkingtour eines Teilnehmers mit Handicap in Peru und der Band „Barrierefrei“ (bestehend aus betroffenen Aphasikern und Angehörigen).

Beim „Bunten Abend“ am Samstag hatten alle Teilnehmer viel Freude beim Singen, es wurden Sketche gespielt und es gab eine Tombola. Das Tanzen bei Dicomusik war nicht nur den Jungen Aphasikern wichtig, dabei konnte sich jeder nach seinen Möglichkeiten bewegen.

Ein überaus gelungenes Seminar für Junge Aktive Aphasiker und deren Angehörigen,
das Dank Ihrer Zuschüsse stattfinden konnte:

Unser Dank geht an den Landesverband der Betriebskrankenkassen Süd, DAK Gesundheitskasse, IKK Classic, die kaufmännische Krankenkasse KKH, Techniker Krankenkasse TK, die Barmer Ersatzkasse und die GEK.

Gruppenfoto Junge Aphasiker
Gruppenfoto
Lu-Jong-Joga   Training am Computer
Joga                                                                      Training am Computer
  
Grillen macht Spass   
Grillen                                                                    Logopädie

Stadtfuehrung in Weinsberg   Pause im Innenhof
Stadtführung in Weinsberg                                    Pause im Innenhof

Boule   leichte Wanderung
Boule                                                                     leichte Wanderung


Sporttag des Landesverband Aphasie und Schlaganfall
Baden Württemberg e.V. am 23. Juli 2016 in Ilsfeld

Bei bestem Sportwetter war es so weit, die Idee von Joachim (Aki) Müller –LVBW- einen Sporttag unter dem Motto „Spaß am Leben durch Sport und Spiel“ zu veranstalten hat Gestalt angenommen.

Auf dem Sportplatz in Ilsfeld trafen sich die Sportler (Betroffene) mit oder ohne Begleitung, um sich in den Disziplinen Laufen, Gehen, Nordic Walking, Liegefahrrad, Weitsprung, Ballwurf und Kugelstoßen zu messen.

Für jeden war etwas dabei und es spielte keine Rolle, ob man mit Rollstuhl, Rollator, einem oder zwei Stöcken, mit oder ohne Hilfe dabei war, es machte einfach Spaß und manch einer lieferte eigene Bestmarken ab.

Ein besonderer Höhepunkt war das Rennen mit den Liegefahrrädern über 2,5 km am Nachmittag.

Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und ein grünes Snap-Band mit Datum und den Worten:

„Ich war dabei, ich bleib dabei“ als Erinnerung und als Ansporn.

Alle waren sich einig, das war der erste aber nicht der letzte Sporttag.

Unser Dank gilt allen Organisatoren die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben sowie der
AOK Baden-Württemberg für ihre finanzielle Unterstützung und nicht zuletzt den Sportlern.

Vielen Dank!



die Teilnehmer am ersten Sporttag des Landesverband Aphasie und Schlaganfall
die Teilnehmer am ersten Sporttag des Landesverband Aphasie und Schlaganfall



Nordic-Walking   Nordic-Walking
Nordic-Walking

Staffellauf   100m-Lauf
Staffellauf                                                              100m-Lauf

Ballwurf, aus dem Rollstuhl aufgestanden   Kugelstoßen
Ballwurf, aus dem Rollstuhl aufgestanden             Kugelstoßen

Liegeradfahren   Pause
Liegeradfahren                                                      auch eine Pause ist nötig


Aktionen des Landesverbandes auf der Landesgartenschau am 04. Juni 2016 in Öhringen

Wir haben uns präsentiert mit einem Infostand und einer Blumenpflanzaktion

Infostand des Landesverbandes Aphasie und Schlaganfall
Infostand

Blumenpflanzaktion Blumenpflanzaktion
Blumenpflanzaktion

und mit der Theatergruppe der jungen Aphasiker mit dem Stück "In der Bar zum flotten Schuh" in 3 Akten

1. Akt Trauermarsch
2. Akt Bürgersprechstunde
3. Akt In der Bar zum flotten Schuh

Trauermarsch
Trauermarsch

Bürgersprechstunde
Bürgersprechstunde

In der Bar zum flotten Schuh
In der Bar zum flotten Schuh

Vorstellungsrunde
Vorstellungsrunde


Nach der Vorstellung gab es eine Stärkung


Familienseminar im Tagungshotel der Evangelischen Diakonieschwesternschaft
in Herrenberg vom 05.05. – 08.05 2016

Beim 30. Familienseminar waren gruppenbezogene Therapieangebote, sowie ganztägige Workshops und Seminareinheiten für Aphasiker und teilweise auch deren betroffene Angehörige das Hauptthema.

Das Angebot reichte von Ergotherapie mit Aquarellmalerei, Tonen, marmorieren und bemalen von Holzstücken für Garten und Haus, Musiktherapie mit Singen mit Instrumentalbegleitung, „aktives Improvisieren“ (Klangkollagen), Singen mit Kreistänzen, Klangschalen aktiv bzw. rezeptiv, Physiotherapie mit Gangrobotik und motorischer Rehabilitation, Feldenkrais eine Methode zur Bewegung und Körperwahrnehmung bis hin zu Lu Jong Joga einer tibetischen Bewegungslehre.

Sport nach Schlaganfall eine große Wanderung sowie eine Stadtführung, Nordic Walking und Entspannungsmassagen (für betroffene Angehörige) waren auch im Angebot.

Ein großes Augenmerk wurde auf das Sprachtraining gelegt. Mit Logopädie für leichte und schwere Aphasie, Sprachtraining am Computer, Gehirnjogging sowie Kommunikationstraining für Aphasiker und Partner mit einem Psychologen war für jeden etwas dabei.

Bei einem musikalischen bunten Abend, den der Musiktherapeut gestaltete, wurde miteinander gesungen, geklatscht oder einfach sich im Rhythmus mitbewegt und sogar getanzt; die Behinderung, die Krankheit und alle Sorgen traten für kurze Zeit in den Hintergrund.

Teilnehmer die zum ersten Mal dabei waren, fühlten sich sichtlich wohl. Ihre Behinderung wurde akzeptiert, Hilfe wurde angeboten wo sie gebraucht wurde ohne lange zu fragen. Die Gespräche mit anderen Betroffenen, das freie Reden und die Selbstverständlichkeit mit der man sich während des Seminars begegnete sind eine neue Erfahrung und bringen trotz der teilweise sehr anstrengenden Therapien große Erholungsmomente mit sich.

Nicht nur für die Betroffenen sondern auch für die Angehörigen waren diese vier Tagen ein großer Gewinn, nicht zuletzt dank der guten Betreuung im Tagungshotel der Evangelischen Diakonieschwesternschaft in Herrenberg und der finanziellen Förderung durch die AOK Baden-Württemberg.

Logo AOK Gesundheitskasse


Gruppenfoto

 
Tagungshotel in Herrenberg                                Stadtführung

  
Malen                                                                   Gesprächsrunde

  
Computertraining                                                  Physiotherapie

  
Musiktherapie                                                        Joga



25 Jahre Landesverband Aphasie und Schlaganfall Baden Württemberg e.V.
Jubiläumsfeier am 09. April 2016 im Paracelsus-Krankenhaus in Ostfildern / Ruit

  
Die Grünlinge, Theatergruppe des LV                 Band des Landesverbandes: Combo Barrierefrei
Im Hintergrund:
Präsentation der Selbsthilfegruppen

  
1. Vorsitzender des Bundesvorstandes BRA        Gäste
Egon Waldstett,
1. Vorsitzender des Landesverbandes
Dr. Franz Bihr,
2. Vorsitzender des Landesverbandes
Manfred Gutscher

   
Gastredner Herr Hubert Seiter                             Rückblick der Gründungsmitglieder
LAG Selbsthilfe                                                    Dr. Mike Roth und Gunther Lacroix

  
Vortrag Professor Dr. Walter Huber                     Gäste

  
Theatergruppe des Landesverbandes                 Theatergruppe des Landesverbandes
1. Akt: Trauermarsch                                             3. Akt: In der Bar zum flotten Schuh

  


Metzinger Selbsthilfegruppe Aphasie und Schlaganfall feierte ihr 10-jähriges Jubiläum am 10. März 2016

Die Presseberichte hierzu finden Sie unter……..Jubiläum-1 und Jubiläum-2 als PDF